C.R.I.S.P.R. oder die Zukunft der Evolution


Ich tauche tiefer in das Thema Genetik und Bioengineering ein,  komme mit kleinen Biohacker Communities ins Gespräch, Ich habe das schon öfter von Zeit zu Zeit mal gemacht und bin begeistert wie viel sich seit dem letzten Mal (vor etwa 2 Jahren) getan hat. Biotech ist eindeutig in der Phase des exponentiellen Fortschritts angekommen, die Informationstechnologien zu eigen ist. Erste einfache, modulare Frameworks, wie sie Programmierer aus der Computerwelt kennen, entwickeln sich. Dies war damals in der Computer- und dann in der Internet Revolution, das Tor zur nutzerfreundlichen „point-and-click“  Bedienung. Plötzlich konnte jeder etwas mit Computern anfangen. Dieser Vergleich macht einem die Tragweite von neuen Erfindungen wie z.b. dem Gensynthesizer bewusst.  Schon gibt es die ersten Genbaukästen für das Heimlabor (hier ein kostenloses Starterkit: http://phusachem.com/article/content/show/id/53/alias/free-starter-kit.html).  Wo geht die Reise für uns Menschen hin? (mal über das Antiaging Thema hinaus gedacht)

SEHT SELBST:

live long and prosper …

 

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SIM (Substrate-Independent Minds)


Seit ich mich aktiv im Singularity Movement rumtreibe, komme ich mit vielen Konzepten, um das eigene Leben, oder treffender: die eigene Existenz zu verlängern, in Kontakt. Dabei favorisiere ich im Großen und Ganzen das Konzept der biologischen Verbesserung, des eigenen, natürlichen Körpers. Dort gibt es auch aktuell irre Fortschritte. Vieles kommt aus der explosionsartig wachsenen, jungen BioTech und Gene-Hacker Szene.  Bei Konzepten, bei denen man versucht, den eigenen Hirn(wellenreiter)-Inhalt in eine andere Hülle, sei es eine Bio-Tech-Kopie, eine semi-biologische oder gar ganz künstliche Hülle zu übertragen, bin ich eher misstrauisch. Ich bin mir nicht sicher, ob meine „Daten“ wirklich 100% von „Mir“ sind, oder am Ende doch nur eine tote Kopie meines Selbst entsteht. Ich bin da eben eher altmodisch :-).  Toll, wie sich  Biotech und Philosophie plötzlich auf dem gleichen „Parkett“ wiederfinden, was? Trotzdem verfolge ich die Entwicklungen auf diesem Gebiet mit Spannung. Wenn es wider Erwarten  mal mit dem „guten alten Biokörper“  bergab gehen sollte, bin ich ja vielleicht trotzdem ganz dankbar für ein „Backup“ …  😉 .

Das Movement rund um das Substrate-Independent Minds Projekt hat jedoch von einem anderem Blickwinkel aus, mehr Sinn, als man zu Glauben mag:  Ein Wissenschaftler muss erstmal zwei Drittel seines aktiven Lebens lernen, um dann weniger als ein Drittel seines Lebens aktiv zu Forschen. Danach stirbt er und nimmt alles, was er nicht publizieren konnte, mit ins Grab. Dieses Wissen zu extrahieren und irgend wann vielleicht sogar „Importieren“ zu können, wäre eine Art „Warp-Antrieb“ für die menschliche Wissenschaft.

Davon, dass es sich bei meinen Überlegungen nicht nur um schnöden Nerd-Core  handelt, kann man sich bei der Rede von Randal A Koene ( www.randalkoene.com ) überzeugen: