Meine Erfahrungen bei der Ernährungsumstellung


Da ich auf Facebook, so viel Resonanz auf mein Kühlschrank Foto bekommen habe,

habe ich beschlossen, in Zukunft meine Erfahrungen in meinem Blog zu thematisieren. Ich habe mich schon eine Weile mit meinem Fleisch Konsum nicht mehr wohl gefühlt. Haupsächlkich nagten an mir die berechtigten Bedenken im Bezug auf die Nachhaltigkeit und die damit verbundene Verantwortung für viele Probleme und Ungerechtigkeiten in dieser Welt. Sekundär für mich waren die gesundheitlichen Faktoren, die ich lange nicht wirklich erst nahm. Als ich jedoch von meinem Hazusarzt mit miesen Blutwerten konfrontiert wurde, deren Zusammenhang mit übermässigem Fleisch und Zucker Konsum, nicht zu leugnen war, beschloss ich etwas zu ändern. Da ich weis wie vielen, genau wie mir lange Zeit, der letzte Schubs zu dieser Entscheidung fehlt und weil ich auch sehr lange dachte, das dieser Schritt total schwer sei, möchte ich hier mal beschreiben, wie und mit welchen Überlegungen ich es mir leicht gemacht habe.

 1) fang nicht mit den Verboten an

Man hört immer wieder , das dieses oder jenes Stück Gemüse oder Obst, total Klasse gegen irgend eine Erkrankung sei, bzw sehr gut dagegen vorbeugen könne. Dabei kommt die Frage auf, womit anfangen? Die Antwort ist: MIT ALLEM.

Anstatt Dir sofort Angst einzujagen und Fleisch zu verbieten, kannst Du erst mal anfangen, Dich an die neue Kost zu gewöhnen, indem Du Morgens mit einem grossen Smoothy aus Ztrone, Banane und Karotte startest, Mittags etwas mit Gemüse kochst und Nachmittags einen Gemüse Smoothy hinterher schiebst. Zuerst mal erreichst Du damit eine Freude am Experimentieren und zweitens merkst Du gar nicht, dass Du kaum mehr Platz hast in Deinem Speisplan, um Hunger auf Fleisch zu bekommen. Wenn Du das eine Woche gemacht hast, wird die Entscheidung, gar kein Fleisch mehr zu essen (oder erstmal nur einmal in der Woche, was auch schon ein Fortschritt ist) plötzlich von Tag zu Tag leichter.

2) kauf mal SEHR VIEL EIN

Als Fleischesser habe ich immer gedacht, so eine Ernährung währe viel teurer. Der Grund einer solchen Fehleinschätzung ist, dass man beim Fleischkauf Erfahrung hatte und wusste, wo was wie günstig zu haben war, während man, wenn man mal sein Gewissen mit ein paar Äpfeln beruhigt hatte, einfach schnell in die teure Auslage gegriffen hat. Geh also mal in einen türkischen Supermarkt und räume die Obst und Gemüse Theke leer, bis Du kaum mehr tragen kannst. Du wirst an der Kasse staunen, wie wenig Geld Du ausgegeben hast.

 

So habe ich erreicht, dass ich mit dem Vorsatz, nur eimal die Woche Fleisch zu essen, innerhalb von acht Wochen auch den „Fleischtag“ Ersatzlos gestrichen habe. Es war erstaunlich einfach. Da hat mich das Streichen von Zucker und Süssigkeiten erheblich mehr Selbstbeherrschung gekostet.

Wenn Du auch Erfahrungen gemacht hast, Tips hast oder nach diesem Artikel selber gestartet bist, bin ich gespannt auf Deine Kommentare unter Diesem Artikel.

 

 

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