wilde Gerüchte aus der Altstadt. Schlafen fällt heute schwer in MG. Dauersirenen hallen durch die Nacht, auf Twitter überschlagen sich die Meldungen, unter dem Hashtag #Mönchengladbach rasseln die Berichte von schweren Auseinandersetzunzen zwischen Hells Angels und Bandidos, der alte Markt ist abgeriegelt, von Schwerverletzten und Toten ist die Rede …
Seit langer Zeit beführworte ich schon die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Auf der letzten Konferenz zu diesem Thema, stand stark das Thema im Raum: Wie hoch soll soetwas sein? Darüber habe ich lange Nachgedacht. Die Höhe des Grundeinkommens ist sehr wichtig für die Frage ob sich alle in solch einem System wohlfühlen. Das heist: Auf der einen Seite sollten die, deren einzige Einnahme das Grundeinkommen ist, sich noch als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft fühlen, sonst verfehlt das Grundeinkommen seine Aufgabe, die Köpfe von Existenzsorgen zu befreien, um Platz für heute oft Ehrenamtliche oder schlecht bezahlte Aufgaben, Innovation und aktiver Creativität, zu schaffen. Auf der anderen Seite sollte das Grundeinkommen nicht so hoch sein, dass die erwirschaftenden Menschen unter der Last, das Gefühl haben, sie alleine müssten die Verantwortung für diese Gesellschaft und deren Einkommen übernehmen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist, entgegen einiger (uninformierter) Meinungen, kein sozialistisches Modell, sondern ein sinnvolleres, marktwirtschaftliches Modell. Eine volkswirtschaftliche Katastrophe wäre es, wenn am Ende über die Frage der Höhe so viel diskutiert werden müsste, wie aktuell über die Höhe des Hartz4, was auch eine volkwirtschaftliche Katatrophe für alle Beteiligten ist. Wenn ein Volk ein Grundeinkommen zahlt, für das der Einzelne nicht zwingend produktiv werden muss, so muss ja die Gemeinschaft dennoch dafür produktiv werden und es erwirtschaften. Bei diesem Faktor sollte die Verantwortung des Einzelnen im Falle einenes wirtschaftlichen Bedarfs (z.b. Rezension) durch soetwas wie einem Sicherheitsmechanismus abgerufen werden können.
Ich vertrete die politische Grundhaltung, dass nur selbstregulierende Gesellschaftsformen langfristig funktionieren können.
Dehalb habe ich mir dazu folgendes Modell ausgedacht:
Das Grundeinkommen sollte aus einem festen, für alle Interessengruppen nicht diskutierbaren Algorithmus, aus dem Bruttosozialbrodukt des Vorjahres errechnet werden. Das würde viele mögliche Probleme von selber regeln. Wird das Grundeinkommen bequemer, dann erwirtschaften wir ja auch genug und warscheinlich wäre mehr Wachstun, (mehr aktive, bzw produktive Teilnehmer) dann gar nicht so förderlich. Wir wissen schliesslich heute alle aus Erfahrung, dass zu schnelles Wachstum langfristig fast schlimmer ist, als zu langsames. Sinkt das Grundeinkommen jedoch näher an das Existenzminimum, dann wird diese Tatsache dafür sorgen, das mehr inaktive, bzw nicht Produktive, den Drang entwickeln, etwas hinzu zu verdienen und dadurch in den Produktivkreislauf einzusteigen. Dies ist auch gerecht, denn wenn das System einen Punkt erreicht, wo wir uns die Auszahlung nicht mehr leisten können, liegt die Verantwortung bei ALLEN. Was haltet Ihr von meinem Model? Ich habe die Idee, das Konzept mal mit einigen Experten genauer auszuarbeiten.
Für alle die noch Informationsbedarf zu dem Thema haben, hier das Grundwissen:
Wisst Ihr, was ein Flashmob ist? Die meisten schon, denke ich, aber zur Sicherheit nochmal: Das ist eine Internetbewegung, die verabredet, sich zu einem gleichen Zeitpunkt an einem gleichen Ort zu versammeln und dann die gleiche, verabredete Handlung auszuführen. (Beispiel: morgen um zwölf Uhr gehen wir alle zum Hauptbahnhof und klatschen gleichzeitig in die Hände). Klingt erstmal nicht besonders sinnvoll, oder? O.K. dann eben anders wie wäre es mit:
Die Organisatoren verabreden mit Händlern, dass Diese gewisse Umweltmaßnahmen umsetzen müssen, wenn der nächste Einkaufs-Flashmob bei Ihnen stattfinden soll!
… und weil ich mit Videotips grad so schön in Fahrt bin, will ich Euch auch nicht ungebildet sterben lassen, deshalb hier das Rene Marik Programm 2011.
P.S. Lobpreis, ehrfürchtige Kommentare, extatisches Like Button betätigen und reTweeten bis die Schwarte kracht, wäre hier übrigens nicht unangebracht,
wenn ich bitten darf!
Es ist schwer als Normalbürger wirklich brauchbare Informationen zu sammeln, um sich ein Bild über WikiLeaks zu machen, oder um sich gar eine Meinung zum Thema, des dort sichtbaren Wandels in der Informationskultur zu bilden. Quellen gibt es zuhauf, jedoch die Informationen, die der geneigte Medienkonsument dort geboten bekommt, bieten zumeist entweder Hetzjagt, Vertuschung und Einschüchterung oder auf der anderen Seite, blinde Euphorie und die Parolen unreifer Aktivisten. Sowohl etwa die Wunschbehauptung “Wikileaks wird jetzt übererall abgeschaltet” auf der Gegnerseite (da traeumt Ihr von! SIEHE HIER), als auch die Ikonifizierung von Julian Assange auf der Sympatisantenseite, sind alles andere als hilfreich zur allgemeinen Meinungsbildung. Diskussionen, die es schaffen, sich von Gefühlswallungen frei zu machen und die versuchen, die Entwicklung nüchtern und Objektiv zu betrachten, sind da eher selten. Deshalb hier mal eine nicht ganz so sensationelle Sendung, als mein Videotip zum Thema:
Meine Meinung: WikiLeaks ist nichts, was man als Fachmann nicht unweigerlich hat kommen gesehen und ich begrüße diese Entwicklung sehr. Auch wenn die Frage, ob wir eine Entwicklung toll finden, oder nicht, eigentlich Zeitverschwendung ist, wenn sie erst einmal da ist und nicht mehr zu verhindern ist (und meiner Meinung nach, auch nie zu Verhindern war). Nicht von der Hand zu weisen ist trotzdem, dass diese neue Form der Informationskultur noch reift und auch noch reifen muß. Wir (wir ALLE!) haben eben ein paar neue, sehr sehr maechtige Tools in den Fingern (nicht nur Wikileaks, sondern das Internet als Ganzes) und müssen noch lernen, damit umzugehen. Bis vor kurzem hat die Welt noch nicht einmal bemerkt, dass sie diese Tools (Internet) in den Fingern hat, oder zumindest nicht verstanden, wie maechtig diese jeden einzelnen Buerger machen. Dass der nun folgende Reifeprozess aktuell und auch noch in langer Zukunft mit verdammt vielen blauen Flecken verbunden sein wird, und zwar für ALLE Beteiligten (für Dich und mich, für die Welt, das Volk und nebenbei auch für Wikileaks), ist normal und wenn man uns Menschen kennt, zu erwarten. Ach ja – und was aus Demjenigen wird, der eine Veraenderung ins Rollen gebracht hat (Stellvertretend zum Beispiel der Herr Assange), wird für die Entwicklung, die dann folgt, nicht wirklich von Belang sein. Das war schon immer so.
Wie wenig die Welt allerdings immer noch verstanden hat, zeigt die Tatsache, dass Meldungen über WikiLeaks, von den Medien, großteils immer noch in der Rubrik “Technik” veroeffendlicht werden, anstatt in der Rubrik “Gesellschaft”.
Obama: “Dadurch werden die Operationen unser Soldaten gefährdet.”
Hm, das ist wirklich schlimm. Ich würde raten diese Operationen dringend abzubrechen. Damit die Soldaten nicht gefärdet werden.
Meine Meinung zu Gesamtsituation:
Ich folge nicht der Stammtischweisheit, dass der Afganistan Krieg ganz falsch sei, bin aber auch kein vollständiger Befürworter desselben. Die Situation ist tatsächlich komplizierter als es von beiden Seiten kommuniziert wird. Die Beweggründe der Amerikaner waren alles andere als Ehrlich, aber in diesem Fall hat der Angriff auch keine Heiligen getroffen (auch nicht in den Augen Allahs). Jedoch hätten die Verantwortlichen durch Ehrlichkeit verhindern können , das die Menschen der Sache derart auf den Grund gehen. Die Dokumente zeigen, dass die Nachforschenden allen Grund zum Misstrauen hatten.
Liebe Verantwortlichen, wir werden die noch nicht veröffendlichten Dokumente (15000 Stk) mal zu unserer Sicherheit eine Weile
AUF VORRAT SPEICHERN.
Und denkt dran: NOCH ist das Netz schneller als Ihr es zensieren könnt …
Und wir tun unser Bestes, dass das auch noch eine Weile so bleibt!
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