Seit langer Zeit beführworte ich schon die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Auf der letzten Konferenz zu diesem Thema, stand stark das Thema im Raum: Wie hoch soll soetwas sein? Darüber habe ich lange Nachgedacht. Die Höhe des Grundeinkommens ist sehr wichtig für die Frage ob sich alle in solch einem System wohlfühlen. Das heist: Auf der einen Seite sollten die, deren einzige Einnahme das Grundeinkommen ist, sich noch als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft fühlen, sonst verfehlt das Grundeinkommen seine Aufgabe, die Köpfe von Existenzsorgen zu befreien, um Platz für heute oft Ehrenamtliche oder schlecht bezahlte Aufgaben, Innovation und aktiver Creativität, zu schaffen. Auf der anderen Seite sollte das Grundeinkommen nicht so hoch sein, dass die erwirschaftenden Menschen unter der Last, das Gefühl haben, sie alleine müssten die Verantwortung für diese Gesellschaft und deren Einkommen übernehmen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist, entgegen einiger (uninformierter) Meinungen, kein sozialistisches Modell, sondern ein sinnvolleres, marktwirtschaftliches Modell. Eine volkswirtschaftliche Katastrophe wäre es, wenn am Ende über die Frage der Höhe so viel diskutiert werden müsste, wie aktuell über die Höhe des Hartz4, was auch eine volkwirtschaftliche Katatrophe für alle Beteiligten ist. Wenn ein Volk ein Grundeinkommen zahlt, für das der Einzelne nicht zwingend produktiv werden muss, so muss ja die Gemeinschaft dennoch dafür produktiv werden und es erwirtschaften. Bei diesem Faktor sollte die Verantwortung des Einzelnen im Falle einenes wirtschaftlichen Bedarfs (z.b. Rezension) durch soetwas wie einem Sicherheitsmechanismus abgerufen werden können.
Ich vertrete die politische Grundhaltung, dass nur selbstregulierende Gesellschaftsformen langfristig funktionieren können.
Dehalb habe ich mir dazu folgendes Modell ausgedacht:
Das Grundeinkommen sollte aus einem festen, für alle Interessengruppen nicht diskutierbaren Algorithmus, aus dem Bruttosozialbrodukt des Vorjahres errechnet werden. Das würde viele mögliche Probleme von selber regeln. Wird das Grundeinkommen bequemer, dann erwirtschaften wir ja auch genug und warscheinlich wäre mehr Wachstun, (mehr aktive, bzw produktive Teilnehmer) dann gar nicht so förderlich. Wir wissen schliesslich heute alle aus Erfahrung, dass zu schnelles Wachstum langfristig fast schlimmer ist, als zu langsames. Sinkt das Grundeinkommen jedoch näher an das Existenzminimum, dann wird diese Tatsache dafür sorgen, das mehr inaktive, bzw nicht Produktive, den Drang entwickeln, etwas hinzu zu verdienen und dadurch in den Produktivkreislauf einzusteigen. Dies ist auch gerecht, denn wenn das System einen Punkt erreicht, wo wir uns die Auszahlung nicht mehr leisten können, liegt die Verantwortung bei ALLEN. Was haltet Ihr von meinem Model? Ich habe die Idee, das Konzept mal mit einigen Experten genauer auszuarbeiten.
Für alle die noch Informationsbedarf zu dem Thema haben, hier das Grundwissen:
Es ist schwer als Normalbürger wirklich brauchbare Informationen zu sammeln, um sich ein Bild über WikiLeaks zu machen, oder um sich gar eine Meinung zum Thema, des dort sichtbaren Wandels in der Informationskultur zu bilden. Quellen gibt es zuhauf, jedoch die Informationen, die der geneigte Medienkonsument dort geboten bekommt, bieten zumeist entweder Hetzjagt, Vertuschung und Einschüchterung oder auf der anderen Seite, blinde Euphorie und die Parolen unreifer Aktivisten. Sowohl etwa die Wunschbehauptung “Wikileaks wird jetzt übererall abgeschaltet” auf der Gegnerseite (da traeumt Ihr von! SIEHE HIER), als auch die Ikonifizierung von Julian Assange auf der Sympatisantenseite, sind alles andere als hilfreich zur allgemeinen Meinungsbildung. Diskussionen, die es schaffen, sich von Gefühlswallungen frei zu machen und die versuchen, die Entwicklung nüchtern und Objektiv zu betrachten, sind da eher selten. Deshalb hier mal eine nicht ganz so sensationelle Sendung, als mein Videotip zum Thema:
Meine Meinung: WikiLeaks ist nichts, was man als Fachmann nicht unweigerlich hat kommen gesehen und ich begrüße diese Entwicklung sehr. Auch wenn die Frage, ob wir eine Entwicklung toll finden, oder nicht, eigentlich Zeitverschwendung ist, wenn sie erst einmal da ist und nicht mehr zu verhindern ist (und meiner Meinung nach, auch nie zu Verhindern war). Nicht von der Hand zu weisen ist trotzdem, dass diese neue Form der Informationskultur noch reift und auch noch reifen muß. Wir (wir ALLE!) haben eben ein paar neue, sehr sehr maechtige Tools in den Fingern (nicht nur Wikileaks, sondern das Internet als Ganzes) und müssen noch lernen, damit umzugehen. Bis vor kurzem hat die Welt noch nicht einmal bemerkt, dass sie diese Tools (Internet) in den Fingern hat, oder zumindest nicht verstanden, wie maechtig diese jeden einzelnen Buerger machen. Dass der nun folgende Reifeprozess aktuell und auch noch in langer Zukunft mit verdammt vielen blauen Flecken verbunden sein wird, und zwar für ALLE Beteiligten (für Dich und mich, für die Welt, das Volk und nebenbei auch für Wikileaks), ist normal und wenn man uns Menschen kennt, zu erwarten. Ach ja – und was aus Demjenigen wird, der eine Veraenderung ins Rollen gebracht hat (Stellvertretend zum Beispiel der Herr Assange), wird für die Entwicklung, die dann folgt, nicht wirklich von Belang sein. Das war schon immer so.
Wie wenig die Welt allerdings immer noch verstanden hat, zeigt die Tatsache, dass Meldungen über WikiLeaks, von den Medien, großteils immer noch in der Rubrik “Technik” veroeffendlicht werden, anstatt in der Rubrik “Gesellschaft”.
Schweinsteiger, Podolski, Müller … das war die erste deutsche Mannschaft, von der ich die Namen der Spieler konnte. Das hatte seinen Grund: Sie haben mich beeindruckt.
Beeindruckt hat mich allerdings auch, als Spanien gezeigt hat, wie gut man Fußball spielen kann und dass unsere Mannschaft zwar großartig, aber eben noch nicht so ausgereift ist, wie die Spanische. Löw ist der erste Trainer, der mir überhaupt gefällt, er ist ruhig, identifiziert sich auf eine sympatische Art und Weise mit seinem Team und ER GRÖHLT NICHT RUM!
Müller hat heute eindeutig gefehlt, aber der Grund war das nicht, da waren eben welche erfahrener und haben es auch verdient. So schade es ist, kann ich mit dem Ergebnis leben und freue mich auf das Spiel um einen schönen dritten Platz
Deutschland gegen Argentinien. Eindeutig sind wir Zeuge einer der faszinierendsten Nationalmannschaften in unserer Geschichte.
Sie ist eindeutig anders als alle Manschaften, die ich vorher erlebt habe. Man sieht Ihr an, das Sie richtig Spass an dem hat, was sie macht. Man sieht Ihr an, dass sie von einer ganz eigenen Form von frischer Motivation getrieben ist und von einem beeindruckenden Ergeiz. Vor allem spürt man die positive Energie durch die Art wie Sie innerhalb der Mannschaft miteinander umgehen.
Doch Vorsicht! Die Argentinier haben ihren Schreck schon längst überwunden und haben sich im letzten Drittel extrem strukturiert. Der Druck, der von Ihnen ausgeübt wird, hat merklich angezogen.Das Abseitstor war eindeutig eine Warnung. NOCH haben wir sie nicht in der Tasche.
Jetzt nur einen kühlen Kopf bewahren. Die sebstbewusste und geordnete, aber progressive Spielart beibehalten und nicht vor lauter Torgeilheit anfangen unüberlegt auf den gegnerischen Kasten zu bolzen. Das ist für die 2. Halbzeit gefragt. Aber ich denke, die Jungs können das schaffen … und dann wird gefeiert!
Dass unsere Gehirnhälften relativ verschiedene Funktionen erledigen wissen wir ja schon ein Weilchen.
Auch wissen wir, dass wir Menschen entweder von der einen, oder von der anderen Hirnhälfte dominiert werden und das dies unseren Charakter beeinflusst. Jetzt schaut Euch mal kurz diese Ballerina an:
In welche Richtung dreht sie sich? Die Warheit ist, dass sie sich in einem ganz bestimmten Rythmus hin und her dreht, eine optische Täuschung, welche unser Gehirne unterschiedlich deuten:
Dreht das Baby im Uhrzeigersinn werdet Ihr von der rechten Hirnhälfte dominiert:
RIGHT BRAIN FUNCTIONS
uses feeling
“big picture” oriented
imagination rules
symbols and images
present and future
philosophy & religion
can “get it” (i.e. meaning)
believes
appreciates
spatial perception
knows object function
fantasy based
presents possibilities
impetuous
risk taking
Dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn:
LEFT BRAIN FUNCTIONS
uses logic
detail oriented
facts rule
words and language
present and past
math and science
can comprehend
knowing
acknowledges
order/pattern perception
knows object name
reality based
forms strategies
practical
safe
Daraus schliesse ich, das es wohl ein super Training wäre, sich darauf zu konzentrieren, die Ballerina geziehlt mal nach Links und mal nach Rechts drehen zu lassen. Ich werde das mal trainieren und hier bescheid sagen, wenn ich das erste Superhirn mit Drehwurm geworden bin.
Von Euch würde ich gerne mal in den Kommentaren lesen, in welche Richtung unsere unser Else bei Euch dreht. Bei mir dreht Sie sich übrigens im Uhrzeigersinn.
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